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KH St. Pölten: durch Begrünung gesünder
Gartengestaltung Rath verbessert Kleinklima mit neuer, effektiver Methode

Baumschule und Gartengestaltung Rath
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Sattgrüne, parkähnlich angelegte Gartenbereiche umspielen das Areal des Krankenhauses St. Pölten. Spaziergänger und Besucher, aber auch Patienten flanieren über die Wege. Die ideale Luftfeuchtigkeit und die angenehme Temperatur sorgen gemeinsam mit einer ansprechenden Optik für ein Umfeld, in dem man sich gerne aufhält. Ing. Anton Rath, Chef der Firma Baumschule und Gartengestaltung Rath beobachtet die Szene mit Freude: „Es ist für mich schön, zu sehen, dass sich die Menschen hier auf die Gartenbänke setzen, um zu plaudern und Energie zu tanken. Das ist doch ein Zeichen dafür, dass sie sich wohlfühlen.“ Was die meisten nicht wissen: Hinter dem Wohlfühlambiente des St. Pöltener Krankenhauses steckt ein geradezu revolutionäres Begrünungskonzept (Details siehe gegenüberliegende Seite). Und für das ist Anton Rath hauptverantwortlich. In umfangreichen Forschungen mit der Universität für Bodenkultur in Wien – das in den Jahren 2010 bis 2013 durchgeführte wissenschaftliche Projekt nennt sich „GrünStadtKlima“ – gelang es ihm, eine

Methode zu entwickeln, die zahlreiche Vorteile für die Menschen, die das Krankenhaus St. Pölten frequentieren, mit sich bringt. Anton Rath zu seiner Motivation: „Wir alle wollen doch in einer gesunden Umwelt leben. Und gerade im Umfeld eines Spitals, wo gesundheitlich oft angeschlagene Menschen verkehren, spielen die klimatischen Verhältnisse eine große Rolle. Ist es im Hochsommer unerträglich heiß, genießt man eine Umgebung, die angenehme Kühle abstrahlt. Schüttet es in Strömen, will man gerne sicher sein, dass der Boden die Wassermassen auch aufnehmen kann und es zu keinen Überschwemmungen durch eine hoffnungslos überforderte, teils veraltete Kanalisation kommt. Das alles ist mit meiner Entwicklung, die sich auf eine gezielte Begrünung auf horizontaler, teils auch vertikaler Ebene stützt, möglich.“ Den Menschen im Umfeld des Krankenhauses St. Pölten soll es recht sein. Sie kommen in den Genuss eines gesunden Kleinklimas. Die Auftraggeber und Bauherren hingegen ersparen sich eine Menge Geld, weil sie weder riesige Klimaanlagen noch Kanalisation benötigen ...




Neu am Bau: Grün- statt Klimaanlagen
Innovativ, kostengünstig – Vorteile wissenschaftlich erwiesen

Es ist ein Umdenken erforderlich! Städtebau und Stadtentwicklung stoßen – vor allem im Bereich Infrastruktur und Energieverbrauch – immer mehr an ihre Grenzen. Wien wächst jährlich um rund 24.000 Einwohner. Menschen, die wohnen wollen bzw. müssen. Es gilt, mehr Grün in den Bauprozess zu integrieren. Ein wissenschaftlich fundiertes Projekt zeigt, wie es geht. „GrünStadtKlima“, eine von Gartengestalter Ing. Anton Rath (siehe gegenüberliegende Seite) entwickelte Methode hilft mit, den Energieverbrauch zu senken, das Umgebungsklima zu verbessern und die Kanalisation zu entlasten. Insgesamt sinken die Kosten am Bau dadurch beträchtlich. Wie funktioniert das? Mit horizontalen und vertikalen Begrünungen mittels eines Substrataufbaus – bestehend aus einem Stützkornanteil, z. B. Basalt, Granit; Kompost, Erde und Bodenhilfsstoffen, z. B. Lecaton, Liapor – in der Höhe von rund 30 cm. Die begrünten Flächen – Dächer, TG-Decken, Außenwände etc. – nehmen das Regenwasser auf, speichern es und geben es je nach Bedarf an die Umgebung (Bepflanzung) ab. Aufgrund des speziellen Substrataufbaus können so auch 100-jährliche Starkregenereignisse bewältigt werden. Da keine Abwasserentsorgung notwendig ist, erspart sich der Bauherr die Errichtung eines Kanals. Anton Rath: „Immer öfter dürfen Abwässer nicht mehr in die Kanalisation eingeleitet werden. Mit meiner Methode ist für den Bauherrn berechenbar, wohin das Wasser geht und was mit ihm passiert. Im Vergleich zu den Kosten für die Kanalisation lassen sich so rund 50 % einsparen.“ Das in der Begrünung gespeicherte Wasser kühlt und befeuchtet die Umgebung der Gebäude, nimmt Feinstaub auf, sorgt für eine Entgiftung der Luft und damit für ein angenehmes Wohlfühlklima. Der energieaufwendige und teure Betrieb von Klimaanlagen kann stark reduziert bzw. die künstliche Klimatisierung kleiner dimensioniert werden. Anton Rath abschließend: „Die Regenwasserbewirtschaftung ist für Menschen mit Weitblick schon länger ein wichtiges Thema. Leider ist das bei vielen Bauverantwortlichen noch nicht durchgesickert. Mit Unterstützung der BOKU-Studie – einige aussagekräftige Grafiken siehe rechts – kann ich nun die Vorteile meiner „GrünStadtKlima“-Methode wissenschaftlich belegt nachweisen.














Projektpartner
NÖ Krankenanstalten-Holding


Temperaturprofile nach Oberflächen: Begrüntes Dach (gr. Grafik), bekiestes Dach (kl. Grafik oben), Bitumendach (kl. Grafik Mitte) und Blechdach (kl. Grafik unten)




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